Inhalt
1 Allgemeines
1.1 Teilnehmer
1.2
Definition eines Solarboots
1.3 Kategorien
1.4 Bewertung
der Solarboote
1.5 Preise
2.1 Allgemeines
2.2 Technik
2.3 Dokumentation sowie Plakat und
Design (Beispiel einer Dokumentation)
3.1 Modulfläche
3.2 Führung der Boote
3.3 Wenden der Boote
3.4 Startnummer
1 Allgemeines
Der Veranstaltungsort
sind die Weiher neben dem Schwimmbad in Colmar-Berg:
Piscine de Colmar-Berg
rue de
l'Ecole
L -
7730 Colmar-Berg
Google-Earth-Koordinaten: 49 48 36 N 6 05 30 E
1.1 Teilnehmer
Jeder
kann mit jeweils einem Solarboot an der Veranstaltung teilnehmen. Für jedes Boot
muss es eine festgelegte Person als Führer geben. Eine Person kann nicht Führer
von zwei Booten sein.
1.2 Definition eines Solarboots
Ein Solarboot ist ein
durch Elektromotor angetriebenes Boot, dessen Antriebsenergie durch
Photovoltaikmodule (PV-Module) gewonnen wird. Batterien oder Akkus sind für den
Antrieb nicht zugelassen.
1.3 Kategorien
Es sind zwei
Kategorien von Booten zugelassen.
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Ferngesteuerte Modellboote |
Der Antrieb darf
ausschließlich durch PV-Zellen gespeist werden. Eine Speicherbatterie ist nicht
zulässig. Für den Fernsteuerempfänger soll, auch aus Sicherheitsgründen, eine
Batterie oder Akkumulator eingesetzt werden. Die technischen Vorgaben sind in
Kapitel 2 beschrieben.
Diese Kategorie
spricht all diejenigen Personen an, die schon Erfahrung mit Modelltechnik oder
Solartechnik haben.
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Nichtferngesteuerte Modellboote |
Diese Boote
werden nicht über eine Fernsteuerung gelenkt, sondern entlang von Nylonfäden
geführt. Die technischen Vorgaben sind in Kapitel 3 beschrieben. Der Antrieb
darf ausschließlich durch PV-Zellen gespeist werden. Eine Speicherbatterie ist
nicht zulässig.
Diese Kategorie
spricht all diejenigen Personen an, die noch recht wenig Erfahrung mit
Modelltechnik und Solartechnik haben.
1.4 Bewertung der Solarboote
Plakat: 2/16,
Design: 2/16, Dokumentation: 2/16, Endurance Race: 5/16, Slalom: 5/16
Die Bewertung
des Plakats und des Designs erfolgt durch eine Jury am Renntag.
Zusätzlich
werden die originellsten Boote mit Sach- oder Geldpreisen belohnt.
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Nichtferngesteuerte Modellboote |
Diese Boote
werden nur im Rennen bewertet.
Zusätzlich
werden die originellsten Boote mit Sach- oder Geldpreisen belohnt.
1.5 Preise
Es werden Preise für die
schnellsten Boote vergeben. In jeder Kategorie erhält das originellste Boot
einen Preis.
Zusätzlich zu
den Preisen in der
wird in Zusammenarbeit mit dem
Organisator
des
Solarboot-Cups Rheinland Pfalz der Europäische Freundschaftspreis
Koblenz / Colmar-Berg verliehen. Dieser Preis soll Teams einen Anreiz
bieten, auch an anderen Veranstaltungen teilzunehmen.
Er kann von
Teams gewonnen werden, die in Koblenz (Deutschland) am 23.06.2012 sowie in Colmar-Berg (Luxemburg) am 01.07.2012 an den Start gehen. Für jede
Veranstaltung ist das örtliche Reglement maßgeblich.
Für alle Boote gilt, dass
der Veranstalter die Boote prüft bzw. prüfen kann und die Zulassung zum Start
widerrufen oder von Auflagen abhängig machen kann. Dies dient insbesondere der
Sicherheit der Teilnehmer und der Veranstaltung.
2.1 Allgemeines
2.1.1
Aus
Sicherheitsgründen dürfen nur
ausreichend geübte Schwimmer die Boote zu Wasser bringen bzw. im Wasser
manövrieren. Ggf. kann die Pflicht zum Tragen von Schwimmwesten auferlegt
werden. Schwimmen ist nicht erlaubt.
2.1.2 Die Boote müssen
unsinkbar sein, auch wenn sie Wasser nehmen oder kentern. Sie müssen also
entweder aus einem schwimmfähigen Material bestehen (Hartschaum-Kern usw.),
einen geschlossenen Hohlraum aufweisen, der das Sinken verhindert, oder mit
Schwimmkörpern ausgerüstet sein. Die Boote müssen sauber und frei von Ölen,
Fetten usw. sein, um das Gewässer also nicht zu verunreinigen. Anstriche müssen
wasserfest sein. Alle mit dem Betrieb des Bootes verbundenen Risiken der
Beschädigung oder des Untergangs trägt der Teilnehmer. Die Teams sind für ihr
eigenes Handeln verantwortlich.
2.1.3 Der
SunCup findet
bei jedem Wetter statt; auch bei starker Bewölkung oder Regen wird das Rennen
stattfinden. Die gesamte Elektronik soll in entsprechend
spritzwassergeschützten, besser noch wasserdichten Gehäusen untergebracht sein.
2.2 Technik
2.2.1 Die Boote müssen per
Fernsteuerung lenkbar sein. Falls die Empfänger über eine Hilfsbatterie verfügt
(empfohlen), muss der Teilnehmer dafür sorgen, dass deren Kapazität für die
Dauer des Fahrbetriebs ausreicht. Im Wasser ist ein Batteriewechsel nicht
zulässig. Die Batterie darf nur für den Empfänger und die Steuerung, nicht für
den Motor eingesetzt werden. Dies wird vor Ort kontrolliert.
2.2.2 Die Fernsteuerung
sollte eine Reichweite von mindestens 200m haben. Kleinststeuerungen aus
Wohnzimmerfahrzeugen sind erfahrungsgemäß nicht geeignet. Die Quarzfrequenz
sollte möglichst wechselbar sein. Es empfiehlt sich, ein alternatives Quarzpaar
(für Sender und Empfänger) mitzuführen, falls es vor Ort zu Funkstörungen kommen
sollte. Es sind zugelassene Steuerungen und Komponenten zu verwenden.
2.2.3 Jeder Teilnehmer
soll seinen Fernsteuerkanal bzw. seine Frequenz dem Veranstalter bis
spätestens vier Wochen vor Veranstaltungstermin mitteilen. Der Veranstalter
hat die Hoheit der Frequenzzuteilung. Ist ein Kanal nicht mehr verfügbar oder
gibt es durch eine Anlage Störungen, kann ein Teilnehmer schlimmstenfalls nicht
an den Start gehen. Dieses Risiko trägt ausschließlich der Teilnehmer.
2.2.4
Die
Außenabmessungen der Boote sind auf 150cm x 70cm begrenzt. Voraussetzung für die
Größe des Bootes ist aber, dass eine Person das Boot zu Wasser tragen kann.
2.2.5
Die Solarzellenfläche ist auf 99cm x 66cm begrenzt. Unabhängig von der
Zellengröße (4“, 5“ oder 6“) kann die maximale Leistung um 100Wp betragen. Vor dem
Start wird durch das Auflegen einer Schablone von 99cm x 66cm kontrolliert, ob
das Solarpanel regelkonform ist.
2.2.6 Drehbare, der Sonne nachführbare Module sind zulässig.
2.2.7 Die Solarboote müssen eine Zuladung (Hantelgewicht)
von 1,25kg befördern. Es dürfen nur
Hantelscheiben von 1,25kg verwendet
werden, wie sie im Sport- oder Fitness - Handel erhältlich sind. Der
Innendurchmesser der Scheibe beträgt ca. 30,5mm, der Außendurchmesser ca. 118mm
und die Dicke ca. 22mm. Die Teams haben die Möglichkeit die Scheiben direkt vom
Veranstalter zu beziehen. Durch die Zuladung
bekommt das Solarbootrennen einen Realitätsbezug.
2.2.8
Das Boot soll einen Namen erhalten, der gut sichtbar angebracht ist.
Dieser ist bis spätestens vier Wochen vor Veranstaltungstermin
anzugeben. Weiterhin anzubringen ist die Startnummer (Schrifthöhe mindestens
6cm). Die Startnummer sollte von zwei gegenüberliegenden Seiten sichtbar sein.
Die Startnummer kann aus der Teilnehmerliste im Internet (http://solar.ltett.lu)
entnommen werden.
2.3 Dokumentation sowie Plakat und
Design
2.3.1 Die Teams erstellen während der Bauphase eine Dokumentation im DIN
A4-Format, in der die Gedanken und Herleitungen enthalten sind sowie Fotos des
Baus. Diese Dokumentation ist in der endgültigen Form bis vier Wochen
vor der Veranstaltung per e-Mail an
einzureichen. Die Dokumentation geht zu 2/16 in die
Gesamtwertung mit ein. Sie verbleibt im Eigentum des Veranstalters.
2.3.2 Die Teams erstellen
weiterhin ein Plakat der Größe DIN A0, (Hochkant, 84cm x 119cm). Das Plakat
wird am Renntag vom Team neben ihrem Tisch aufgestellt. Es soll die
Zuschauer über die Teams sowie ihre Boote informieren. Die Jury bewertet das
Plakat und das Design (Innovation und Technik) des Boots, welche zu je 2/16 in
die Bewertung eingehen.
3.1
Modulfläche
Die
Modulfläche des Modellboots (und damit verbunden auch die Anzahl der
Photovoltaik-Zellen) ist auf 44cm x 33cm begrenzt. Unabhängig von der
Zellengröße (4“ oder 5“) kann die Leistung um 20Wp betragen. Die Begrenzung der
Modulfläche dient einzig und allein dazu um ein kostengünstiges Boot aufbauen zu
können.
TIPP: Um bei schlechtem Wetter (Bewölkung oder sogar Regen) das
Vorankommen des Bootes zu gewährleisten, sollte diese Fläche möglichst ganz von
Zellen genutzt werden.
3.2
Führung der Boote
Am Boot wird
eine Stange befestigt, welche durch einen Führungsring einem Nylonseil
nachgeführt wird. Die nachfolgenden Maßangaben gelten ab Wasserlinie. Die über
den Weiher gespannten Nylonfäden befinden sich in einer Höhe von ca. 30cm. Der
Bootsaufbau sollte daher 25cm nicht überschreiten, die Stange aber mindestens
50cm hoch sein. Eine Kollision der Boote untereinander ist somit ausgeschlossen.
Beispiele (Fotos) von nichtferngesteuerten Solarbooten sind auf der
Internetseite (http://solar.ltett.lu) in der Mediathek zu finden.
3.3 Wenden der Boote
Die Boote werden
vom Ufer aus gestartet. Nach ca. 50m fahren sie gegen ein quer gespanntes
Nylonseil und sollen dort wenden. Schnelle Wendemanöver werden z.B. durch eine
aus der Mitte versetzte Stange und /oder durch einen versetzten Antriebsmotor erreicht. Dies
ist aber dem jeweiligen Team überlassen. Weitere Informationen sind auf der
Internetseite (http://solar.ltett.lu) unter "ShuttleGuide" zu finden.
3.4
Startnummer
Das Boot erhält eine Startnummer (Schrifthöhe mindestens 6cm). Diese Startnummer
sollte von zwei gegenüberliegenden Seiten sichtbar sein und wird am besten
unten an der Führungsstange befestigt. Die Startnummer kann
aus der Teilnehmerliste im Internet (http://solar.ltett.lu)
entnommen werden.
Dieses Reglement dient dem Umfang nach als Grundlage für den Bau der Boote.
Änderungen sind dem Veranstalter vorbehalten. Für das Rennen wird es weitere
Regeln bezüglich Ablauf, Verhalten, Bewertung usw. geben.
Ettelbrück, den 10. November 2011